Im Gegensatz zu den Förder- und Betreuungsangeboten der offenen Ganztagsschule, die meist jahrgangsübergreifend im Anschluss an den regulären Klassenunterricht gruppenweise organisiert werden, wird die gebundene Ganztagsschule in einem festen Klassenverband organisiert, um eine stärkere individuelle Förderung der kognitiven Entwicklung und der sozialen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen.

Unter gebundener Ganztagsschule (Ganztagsklasse) wird verstanden, dass ein durchgehend strukturierter Aufenthalt in der Schule an mindestens 4 Wochentagen von täglich mehr als 7 Zeitstunden bis grundsätzlich 16:00 Uhr für die Schüler verpflichtend ist, die vormittäglichen und nachmittäglichen Aktivitäten der Schüler in einem konzeptionellen Zusammenhang stehen und der Unterricht in einer Ganztagesklasse erteilt wird.

Der Pflichtunterricht ist auf Vormittag und Nachmittag verteilt. Über den ganzen Tag hinweg wechseln Unterrichtsstunden mit Übungs- und Studierzeiten und sportlichen, musischen und künstlerische orientierten Fördermaßnahmen. Es werden auch Freizeitaktivitäten angeboten.

Quelle:  Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
http://www.km.bayern.de/eltern/schule-und-familie/ganztagsschule.html

Schulen mit gebundenen Ganztagsklassen:

  • Mozart-Grundschule Elsenfeld
  • Dr. Ernst-Hellmut-Vits-Grundschule Erlenbach
  • Grundschule Kleinheubach
  • Josef-Anton-Rohe-Mittelschule Kleinwallstadt
  • Grundschule Miltenberg
  • Johannes-Obernburger-Grundschule Obernburg

Die offene Ganztagsschule ist ein freiwilliges schulisches Angebot der ganztägigen Förderung und Betreuung von Schülern.

Der Unterricht an offenen Ganztagsschulen findet wie gewohnt überwiegend am Vormittag im Klassenverband statt. Diejenigen Schülerinnen und Schüler, deren Eltern dies wünschen, besuchen dann nach dem stundenplanmäßigen Unterricht die jeweiligen Ganztagsangebote.

Welche Personen die Förderung und Betreuung übernehmen, hängt von den jeweiligen Inhalten und Möglichkeiten vor Ort ab. In Frage kommen Sozialpädagogen, Erzieher, Übungsleiter sowie sonstige für das jeweilige Angebot geeignete Personen (auch Experten aus der Wirtschaft, Leiter von Jugendgruppen, engagierten Eltern), aber auch pädagogisches Personal.

Zeitlicher Rahmen

Offene Ganztagsschulen bieten an mindestens vier der fünf Wochentage ab Unterrichtsende bis mindestens 16:00 Uhr verlässliche Bildungs- und Betreuungsangebote (wöchentlich mindestens 12 Stunden).

Die Eltern haben die Möglichkeit, ihre Kinder auch nur für bestimmte Tage anzumelden (Minimun: 2 Nachmittage bzw. 6 Wochenstunden, wobei ein Nachmittag Regelunterricht eingerechnet werden kann). Um die Planbarkeit zu erleichtern, muss die Anmeldung verbindlich für ein ganzes Schuljahr erfolgen.

(Quelle:  Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
http://www.km.bayern.de/eltern/schule-und-familie/ganztagsschule.html)

Schulen mit offener Ganztagsbetreuung:

  • Wolfram-von-Eschenbach-Grundschule Amorbach
  • Mittelschule Bürgstadt
  • Grundschule Dorf-/Stadtprozelten
  • Georg-Keimel-Mittelschule Elsenfeld
  • Barbarossa-Mittelschule Erlenbach
  • Valentin-Pfeifer-Mittelschule Eschau
  • Grund- und Mittelschule Faulbach
  • Kardinal-Döpfner-Mittelschule Großwallstadt
  • Grundschule Kleinheubach
  • Josef-Anton-Rohe-Grundschule Kleinwallstadt
  • Dr. Konrad-Wiegand-Grundschule Klingenberg
  • Grundschule Leidersbach
  • Grundschule Miltenberg
  • Grundschule Mönchberg
  • Johannes-Obernburger-Grund- und Mittelschule Obernburg
  • Herigoyen-Mittelschule Sulzbach
  • Grund- und Mittelschule Wörth a. Main
  • Grundschule Weilbach
  • Private Montessorischule Sulzbach-Soden

In der Schule mit dem Profil "Inklusion" gestalten Lehrkräfte der allgemeinen Schule und Lehrkräfte für Sonderpädagogik gegebenenfalls gemeinsam mit weiteren Fachkräften eigenverantworlicht das gemeinsame Lernen. Die Lehrkräfte für Sonderpädagogik sind das Lehrerkollegium der allgemeinen Schule eingebunden.

(Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst  http://www.km.bayern.de/inklusion)

Schulen mit Schulprofil Inklusion:

  • Dr. Ernst Hellmut-Vits-Grundschule Erlenbach
  • Valentin-Pfeifer-Mittelschule Eschau
  • Grundschule Faulbach
  • Mittelschule Faulbach
  • Grundschule Leidersbach
  • Grundschule Mönchberg

Zentrales Element der Flexiblen Grundschule ist es, die vorhandene Heterogenität der Schülerinnen und Schüler in der Klasse als Chance zu sehen und sie für das Lernen fruchtbar zu machen. Bei der Planung und Organistion der Unterichts spielen Entscheidungen eine Rolle, die zum einen die Qualität der Lerninhalte und Aufgabenstellungen betreffen, zum anderen die Methoden und Lernformen.

In der Flexiblen Grundschule, werden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 und 2 in einer jahrgangsgemischten Eingangsstufe unterrichtet. Dabei haben sie die Möglichkeit, dort ein, zwei oder drei Jahre zu verweilen.

Quelle: Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung https://www.isb.bayern.de/grundschule/flexible-grundschule/

Schule mit Flexibler Grundschule:

  • Grundschule Faulbach

Lernen in zwei Sprachen
Die Bilinguale Grundschule zeigt, wie es geht.

Mathematik auf Englisch? Heimat- und Sachunterricht auf Französisch? Das gibt es an etwa 30 Bilingualen Grundschulen in ganz Bayern. Hier können Schülerinnen und Schüler in zwei Sprachen lernen: Neben Deutsch wird entweder Englisch oder Französisch als Unterrichtssprache verwendet.

Quelle: Stiftung Bildungspakt Bayern https://www.bildungspakt-bayern.de/projekte_bilinguale_grundschule/

Modellschule Bilingual:

  • Herigoyen-Grundschule Sulzbach a. Main

Eine "Referenzschule für Medienbildung" hat folgende Maßnahmen und Ziele in einem umfassenden Medienentwicklungsplan systematisiert:

  • Sie hat passgenau auf ihr Profil einen fächer- und jahrgangsstufenübergreifenden Medien- und Methodenlehrplan erarbeitet.
  • Sie hat ein schulinternes Fortbildungskonzept für den Bereich Medien für ihre Lehrkräfte entwickelt.
  • Sie hat ein individuelles technisches Ausstattungskonzept gestaltet, das sich an pädagogischen Zielsetzungen orientiert.

(Quelle: Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung
http://www.km.bayern.de/download/7215_flyer_referenzschule_fuer_medienbildung.pdf )

Referenzschulen für Medienbildung:

  • Georg-Keimel-Mittelschule Elsenfeld
  • Barbarossa-Mittelschule Erlenbach

Die Praxisklasse ist ein Modell der Förderung von Schülerinnen und Schülern der Mittelschule mit großen Lern- und Leistungsrückständen, die durch ein spezifische Förderung zu einer positiven Lern- und Arbeitshaltung geführt und durch die Kooperation mit der Wirtschaft und mit Betrieben (Praktika) in das Berufsleben begleitet werden können.

(Quelle: Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung
http://www.km.bayern.de/download/2328_praxisklassen_der_bayerischen_mittelschule.pdf)

Schule mit Praxisklasse:

  • Barbarossa-Mittelschule Erlenbach

Deutschklassen werden für Schülerinnen und Schüler angeboten, die als Quereinsteiger in das bayerische Schulsystem eintreten und nur rudimentäre oder gar keine Deutschkenntnisse haben. Die Grundlage für den Unterricht in der Deutschklasse stellt der Lehrplan Deutsch als Zweitsprache dar. Durch stark differenzierte Unterrichtsformen sollen die Schülerinnen und Schüler besonders in der deutschen Sprache gefordert und gefördert werden und bei entsprechendem Lernfortschritt in der deutschen Sprache in die entsprechende Jahrgangsstufe der Regelklasse zurückgeführt werden.

(Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst  
http://www.km.bayern.de/ministerium/schule-und-ausbildung/foerderung/sprachfoerderung.html)

Schule mit Deutschklassen im Schuljahr 2026/27:

  • Dr. Ernst-Hellmut-Vits-Grundschule Erlenbach (1.-4. Jgst.)
  • Grundschule Kleinheubach (1.-4. Jgst.)
  • Main-Limes-Realschule Obernburg (schulartunabhängige DK 5./6. Jgst.)
  • Georg-Keimel-Mittelschule Elsenfeld (7.-9. Jgst.)
  • Mittelschule Miltenberg (7.-9. Jgst.)

Vorbereitungsklasse (VK) "9+2"

In zwei Schuljahren anstatt einem zehnten kann auch auf diesem Weg die Mittlere Reife erworben werden. Dieser Schulabschluss entspricht dem M-Abschluss und steht somit in einer Reihe mit den anderen mittleren Schulabschlüssen in Bayern.

Jeder Schüler mit einem bestandenen Qualifizierenden Mittelschulabschluss kann sich mit dem Zwischenzeugnis für die Vorbereitungsklasse voranmelden. Die endgültige Anmeldung erfolgt dann mit dem „Quali“-Zeugnis. Als Orientierung dient eine Gesamtnote von 2,5 aus allen Quali-Fächern.

Vorbereitungsklasse in unserem Schulamtsbezirk:

(Link zur Informationsseite der MS Wörth)

 

Presseinformation vom Februar 2024

Vorbereitungsklasse ab 2024/25 an der Wörther Mittelschule

Laut Mitteilung des Staatlichen Schulamts Miltenberg wird es ab dem kommenden Schuljahr 2024/2025 eine Vorbereitungsklasse (VK) erstmals in der Mitte des Landkreises an der Mittelschule in Wörth geben.

Die Vorbereitungsklasse (VK) an Mittelschulen, auch bekannt als "9+2", ist eine attraktive Möglichkeit für leistungsstarke Mittelschülerinnen und Mittelschüler der neunten Regelklasse, die mit guten Ergebnissen im Quali die Mittlere Reife anstreben, für die jedoch der direkte Wechsel in die M10 nicht möglich ist. Die Vorbereitungsklasse bietet diesen Schülerinnen und Schülern mehr Zeit - zwei Schuljahre statt einem -, um sich intensiv auf die Lerninhalte und Abschlussprüfungen des Mittleren Schulabschlusses vorzubereiten.
Im Schuljahr 2014/15 wurde die Vorbereitungsklasse VK1 im Landkreis Miltenberg erstmals an der Parzival-Mittelschule Amorbach eingerichtet und hat sich schnell zum Erfolgsmodell entwickelt. Die Lehrkräfte konnten durch intensive Betreuung und die auf zwei Schuljahre erweiterte Vermittlung des Unterrichtsstoffs der M10 fast alle Schülerinnen und Schüler zur Mittleren Reife führen. Sowohl die schulische Ausstattung als auch die pädagogische Betreuung der Schülerinnen und Schüler an der Mittelschule Amorbach waren von Beginn an Garant für den Erfolg dieses Modells.

Einer Weiterführung an der Mittelschule hätte nichts im Wege gestanden, allerdings führte die Lage der Mittelschule im äußersten Südwesten des Schulamtsbezirks regelmäßig zu kritischen Nachfragen von Schülerinnen und Schülern sowie Eltern aus dem nördlichen Landkreis. Für die stellte sich der Schulweg als zu lang und umständlich dar, sodass sie in den letzten Jahren verstärkt alternative schulische Wege wählten (Wiederholung der neunten Jahrgangsstufe in der M9, Wechsel in ein anderes Bundesland). Trotz des hervorragenden und passgenauen Angebots konnte für das aktuelle Schuljahr keine Vorbereitungsklasse VK1 eingerichtet werden, da trotz bestehender Nachfrage zu wenige Bewerberinnen und Bewerber konkret für Amorbach angemeldet worden waren.

Da Attraktivität und pädagogische Qualität dieses Bildungswegs unbestritten sind, hat das Staatliche Schulamt in enger Abstimmung mit den Schulleitungen der Mittelschulen des Kreises beschlossen, für das kommende Schuljahr 2024/25 die Vorbereitungsklasse VK1 erstmals in der Mitte des Landkreises anzubieten. Die Mittelschule Wörth bietet ebenfalls beste räumliche Voraussetzungen, Lehrkräfte mit Erfahrungen im Mittlere-Reife-Zug sowie eine ausgezeichnete Anbindung an die Westfrankenbahn mit dem nahen Bahnhof.
Schulleitungen und Schulamt erwarten von dieser räumlichen Verlagerung eine insgesamt verbesserte Erreichbarkeit der Vorbereitungsklasse für Quali-Absolventen aus dem gesamten Landkreis Miltenberg.

Die Schulleitung der Mittelschule Wörth wird demnächst einen Informationsabend über das Modell "Vorbereitungsklasse" anbieten und über die örtlichen Mittelschulen eine Broschüre verteilen.

Das Berufswahlsiegel in Bayern

Das Berufswahl-SIEGEL unterstützt Schulen durch Beratung und Begleitung dabei, ihre Berufs- und/oder Studienorientierung nachhaltig und stetig weiter zu entwickeln. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern den Einstieg in Ausbildung, Studium und Beruf zu erleichtern.

Schulen mit besonders guter Berufs- und Studienorientierung werden mit dem Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet. Es ist ein freiwilliges und schulartübergreifendes Angebot. SIEGEL-Schulen werden in ein regionales und bundesweites Netzwerk eingebunden, kontinuierlich begleitet und beraten.

Weitere Informationen zum Berufswahlsiegel finden Sie hier unter "Berufswahlsiegel Bayern"; eine Übersicht über alle Berufswahlsiegel-Schulen in Unterfranken finden Sie hier.

Mittelschulen mit Berufswahlsiegel:

  • Johannes-Obernburger-Mittelschule Obernburg (2021-2023)

  • Parzival-Mittelschule Amorbach (2021-2024, verlängert 2024-2027)

 

Künstler aus der Region als Experten

In den Kunstgrundschulen spielt die ästhetische Erziehung der Kinder eine besondere Rolle.

In verschiedensten fächerübergreifenden Projekten beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit Werken der Bildenden Kunst, erarbeiten ihre eigenen Kunstwerke und werden dabei von Künstlerinnen und Künstlern angeleitet.

Die Schulen kooperieren dabei mit den Jugendkunstschulen als außerschulischen Partnern der kulturellen Kinder- und Jugendbildungsarbeit.

(Quelle: Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung http://www.km.bayern.de/pressemitteilung/9511/.html)

Kunstgrundschulen:

  • Dr.-Ernst-Hellmut-Vits-Grundschule Erlenbach a. Main (seit 2020)

  • Grundschule Großheubach

Musikbegeisterte Grundschulen

Erstmalig zum Schuljahr 2023/24 starten 140 Grundschulen in Bayern mit dem Profil "Musikbegeisterte Grundschule". Voraus ging ein Bewerbungsverfahren, an welchem sich alle Grundschulen in Bayern beteiligen konnten.

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus würdigt mit der Verleihung des Profils „Musikbegeisterte Grundschule“ das Engagement und die Kreativität von Grundschulen, in denen die Musik eine hervorgehobene Rolle spielt.

Quelle: https://www.blkm.de/Bildung/MusikinderSchule/MuBGS

 

Unsere musikbegeisterten Grundschulen:

  • Dr.-Ernst-Hellmut-Vits-Grundschule Erlenbach a. Main (seit 2025)

  • Herigoyen-Grundschule Sulzbach a. Main (seit 2025)

Umweltschule

Die "Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule" ist ein Programm für die Schulentwicklung, das es systematisch ermöglicht, die gesamte Schule im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu gestalten. Die Ausschreibung "Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule" ist Teil des weltweiten Eco-School-Netzwerkes der Foundation for Environmental Education (F.E.E.). In Deutschland wird der Prozess von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU) koordiniert, in Bayern vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V. in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung.

Gefördert wird das Projekt vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus sowie die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen sind Kooperationspartner. Gegenwärtig beteiligen sich weltweit etwa 51.000 Schulen in  67 Staaten. Dies eröffnet bayerischen Schulen neben dem Gewinn für die Umwelt auch vielfältige Chancen für globale Schulpartnerschaften.

Ziel des Programms ist die Weiterentwicklung von Schulen, die sich der Herausforderung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) stellen.
Quelle: https://www.km.bayern.de/ministerium/schule-und-ausbildung/erziehung/umwelterziehung.html

 

Unsere Umweltschulen:

  • Grundschule Dorfprozelten/Stadtprozelten

  • Grund- und Mittelschule Bürgstadt

 

Naturparkschulen

Die Idee, die Zusammenarbeit zwischen einem Naturpark und einer Schule noch intensiver und langfristiger zu gestalten und diese Schulen als „Naturpark-Schule“ auszuzeichnen, wurde vor einigen Jahren in Österreich entwickelt. Dabei wird der Schulträger, z.B. die Gemeinde, von vornherein als dritter Partner mit einbezogen. Grundgedanke ist es, Kindern und Jugendlichen auf bildungsplanorientierter Basis Themen aus den Bereichen Natur und Kultur mit außerschulischen Partnern zu vermitteln. Diese Themen werden verbindlich und dauerhaft mit hohem Praxisbezug im Lehrplan verankert.

In Naturpark-Schulen werden Naturpark-Themen wie Natur und Landschaft, regionale Kultur und Handwerk, Land- und Forstwirtschaft regelmäßig im Unterricht, in Exkursionen oder an Projekttagen behandelt. Die Schülerinnen und Schüler lernen auf diese Art ihre Region kennen und werden für sie begeistert.

Die Grundschule in Faulbach wurde im Juli 2020 als sogenannte Naturpark-Schule zertifiziert. Rektor Axel Keppler, Faulbachs Bürgermeister Wolfgang Hörnig und der erste Vorsitzende des Naturpark Spessart e.V. Thomas Schiebel unterzeichneten dazu am Dienstag, den 3.12.2019 eine Kooperationsvereinbarung. Die Schule wird damit die zweite offizielle Naturpark-Schule im Spessart.

Im Januar 2022 wurde die Verbandschule Dorfprozelten/Stadtprozelten als zweite Schule des Landkreises Miltenberg als Naturparkschule zertifiziert.

 

Unsere Naturparkschulen:

  • Grundschule Faulbach

  • Grundschule Dorfprozelten/Stadtprozelten

Sportschulen

Stützpunkte stellen im Rahmen des Kooperationsmodells die leistungssportliche Ausrichtung dar. Sie verfolgen eine sportartspezifische Talentsichtung und Talentförderung unter gleichzeitiger Berücksichtigung einer optimalen schulischen Entwicklung.

Die Schule richtet zusätzlich zur Sportarbeitsgemeinschaft für die Stützpunktschüler im Rahmen des Differenzierten Sportunterrichtes (DSU) mindestens zwei Interessengruppen in der Stützpunktsportart mit je zwei DSU-Stunden ein. Dieser Unterricht wird in der Regel von hauptamtlichen Lehrkräften im Rahmen ihrer Unterrichtspflichtzeit oder nebenamtlich erteilt. Falls Vereinsübungsleiter diesen Unterricht übernehmen, werden diese aus staatlichen Mitteln der Schule für nebenberuflichen Unterricht vergütet. Der Sportverein bietet der Stützpunktschülergruppe ein zusätzliches sportartspezifisches Leistungstraining an (2–4 Trainingswochenstunden). Die Teilnahme bedarf der Mitgliedschaft in diesem Verein.

Quelle: Landesstelle für den Schulsport http://www.laspo.de/index.asp?b_id=556&k_id=5576

 

Unsere Stützpunktschule Sport:

  • Parzival-Mittelschule Amorbach (Mountainbike und Sportklettern)

Unsere Grundschulen mit Profil Sport:

  • Wolfram-von-Eschenbach Grundschule Amorbach

  • Grundschule Bürgstadt

  • Grundschule Collenberg

  • Dr.-Ernst-Hellmut-Vits-Grundschule Erlenbach a.Main

  • Grundschule Faulbach

  • Grundschule Großheubach

  • Kardinal-Döpfner-Grundschule Großwallstadt

"Gute gesunde Schule Bayern"

Gesunde Schüler lernen besser

Da die Schule der einzige Ort ist, an dem alle Kinder und Jugendlichen erreicht werden können, ist sie geradezu verpflichtet, ihre Chancen zu nutzen und die ihr anvertrauten jungen Leute zu einem gesundheitsförderlichen Lebensstil zu befähigen. Das „Landesprogramm für die gute gesunde Schule Bayern“ unterstützt Sie als Schule bei der Durchführung verhaltens- und verhältnispräventiver Maßnahmen sowie beim Netzwerkaufbau mit anderen bayerischen Schulen.

Konkret befasst sich Gesundheitsförderung an den bayerischen Schulen dabei auf unterschiedlichste Weise (u. a. Unterrichtsinhalte, Projekte, Wettbewerbe) mit den verschiedensten Themenbereichen, u. a. Ernährung, Bewegung, Suchtprävention und Aidsprävention. Stets wird das Ziel verfolgt, jungen Menschen so früh wie möglich ihre Verantwortung für die eigene Gesundheit bewusst zu machen, gesundheitsorientierte Einstellungen zu fördern und ein gesundheitsförderliches, über die Schulzeit hinaus wirksames eigenverantwortliches Verhalten anzubahnen.

Gesundheitsförderung bezieht auch Maßnahmen mit ein, die auf die Stärkung der eigenen Persönlichkeit, der Sozialfähigkeit und auf die Bewältigung von Konflikten, Enttäuschungen und Stress abzielen. Das notwendige Wissen und die Anleitung zu vernünftiger Lebensgestaltung und aktiver Gesunderhaltung werden grundsätzlich in allen Fächern vermittelt und sind deshalb nicht nur in den einschlägigen Lehrplänen verankert, sondern auch in einer Reihe themenbezogener Richtlinien.

Quelle und weitere Informationen: https://www.km.bayern.de/eltern/erziehung-und-bildung/gesundheit.html

Unsere "guten gesunden Schulen":

  • Grundschule Niedernberg

  • Valentin-Pfeifer-Mittelschule Eschau

Staatliches Schulamt im Landkreis Miltenberg

Adresse: Fährweg 35     63897 Miltenberg 

Kontakt: Telefon: 09371 501-562     Fax: 09371 501-79 652     E-Mail: schulamt@lra-mil.de

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